Diese Etappe verbindet die ungarische und die serbische Hauptstadt und führt durch ländliche Gebiete dreier Länder: Ungarn, Kroatien und Serbien.

Nachdem der Radfharer die lebendige Stadt Budapest verlässt, wird er in eine völlig unterschiedliche, aber genauso schönen, Umgebung versetzt. Die ländliche und landwirtschaftliche Region Südungarns entlang der Donau bietet neue Landschaften und viele Möglichkeiten die lokale und sehr gastfreundliche Bevölkerung zu treffen. Der ungarische Teil der Strecke endet an der Grenze mit Kroatien und Serbien, im Duna-Drava Nationalpark in den Mäandern der Donau.

Radfharer haben jetzt die Wahl zwischen dem kroatischen oder dem serbischen Abschnitt der EuroVelo 6. Auf der rechten Seite führt die EuroVelo 6 durch die kroatische Natur. Während der ersten Kilometer, bevor Sie Osijek und ihre Festung erreichen, ist radfahren die perfekte Lösung, um die hohe Biodiversität des "Kopački Rit" Naturparks zu entddecken. Dann verbindet die EuroVelo 6 kroatische Hafen an der Donau, wie der Phoenix Stadt Vukovar, welche unter dem Unabhängigkeitskrieg (1991) stark gelieten hat, oder Ilok, der östlichsten Stadt Kroatiens.

In Serbien folgt die Route dem linken Ufer der Donau und führt durch verschiedene Naturparks wie dem Gornje Podunavlje Naturpark, dem speziellen Naturreservat Karađorđevo und dem Naturpark Tikvara. Nahe Novi Sad, der zweitgrößten Stadt Serbiens, treffen die kroatischen und serbischen Abschnitte wieder aufeinander an der Hauptstadt Belgrad. Jedoch, bevor Sie das Nachtleben Belgrads genießen können, ist eine Besichtigung der Festung Petrovaradin ein Muß.