Die weiter südlich liegenden Küstenstriche Costa de Valencia, Costa del Azahar und Costa Daurada sind zwar außerhalb Spaniens weniger bekannt, haben ihren Besuchern aber ebenso viel zu bieten, und hier kann man den Massen leichter entkommen. Zu den Attraktionen zählen Kilometer über Kilometer lange goldene Sandstrände, die lebendige Party-Stadt Valencia, die beeindruckenden römischen Ruinen in Tarragona und der Palmenhain von Elche – eine Plantage mit tausenden Palmenbäumen, die im Jahr 2000 von der UNESCO zur Welterbestätte ernannt wurde.

Diese Etappe konzentriert sich auf Valencia. In Spaniens drittgrößter Stadt hat es in den letzten Jahren reichlich Investitionen gegeben und nun kann sie mit einem spektakulären Museumskomplex für Kunst und Wissenschaft auftrumpfen. Mit ihrer Geschichte, die bis in die Zeiten der Römer zurückreicht, ist die Stadt auch für ihre zahlreichen Festivals berühmt, besonders den Falles, die jedes Jahr im Frühjahr durchgeführt werden, und mit der dramatischen Verbrennung wunderschöner Skulpturen enden.

Im Norden verläuft die EuroVelo 8 parallel zum Mittelmeer und zieht sich durch ruhige Feldwege, die abseits der stark entwickelten Küstenlinie verlaufen. Damit haben Sie die Möglichkeit, Gegenden kennenzulernen, die etwas abseits der ausgetretenen Wege liegen, und gleichzeitig sind Sie doch nah genug am Meer, um einen Abstecher zu machen, wenn Sie ein paar Schwimmzüge machen möchten. In der Nähe von Barcelona befindet sich die Stadt Tarragona mit ihren zahlreichen gut erhaltenen römischen Ruinen (sowie einigen hübschen Stränden).

Südlich von Valencia verlässt die Route die Küstenlinie und verläuft quer durch die Provinz Marina Alta. Hier können Sie Dörfer besuchen, die sich seit Jahrhunderten nicht mehr verändert haben, bevor Sie dann in Elche eintreffen. In dieser gastfreundlichen Stadt können sich Ihre müden Beine in den Baños Arabes (arabische Bäder) ausruhen, die zum Teil noch auf original römischen Bädern beruhen.